Die richtige Behandlung eines Ganglions

Ein Ganglion ist eine schmerzhafte Zyste im Bereich von Gelenkkapseln oder Sehnenscheiden, häufig am Handrücken oder an Fingergrund- und Endgelenken. Das Mittel der Wahl ist meistens die Operation. Dr. Volker Kittlas, Arzt und Gesundheitsredakteur von Deutschlands größtem chirurgischen Gesundheitsportal www.chirurgie-portal.de, rät zu einer konsequenten Nachbehandlung nach einer Operation, um den Erfolg der Behandlung zu steigern..

Ganglien können, unabhängig von ihrer Größe, schmerzhaft auf Nerven, Blutgefäße oder Sehnen drücken und die Beweglichkeit des Gelenks einschränken. Leider beträgt nach aktuellen Statistiken die Rezidivrate (das Rückfall-Risiko) nach einer Behandlung 15 bis 40 Prozent. Neuere Erfahrungen zeigen jedoch, dass eine konsequente Vorgehensweise direkt nach dem Eingriff die Erfolgsquote beträchtlich erhöht.

Diagnose vor dem Eingriff

Größere Ganglien treten als harte oder leicht elastische Beulen an einem Fuß-, Hand- oder Fingergelenk hervor und sind gut abzutasten. Bei kleineren Exemplaren (Mikroganglien) hilft ein Ultraschallgerät, um sie zu lokalisieren. Per Röntgenaufnahme lassen sich intraossäre Ganglien (Zysten im Knochen) feststellen und andere Schmerzursachen, wie etwa Fissuren oder Arthrose, ausschließen.

Die Operation ist das Mittel der Wahl
Ein Ruhigstellen des Gelenks oder eine Punktierung des Ganglions können durchaus zu einem spontanen Verschwinden des schmerzhaften Überbeins führen. Doch je nach Ursache und Anfälligkeit des Patienten ist das Risiko einer Rückbildung groß. Daher wird meistens, wenn eine konservative Behandlung nicht erfolgreich ist, eine operative Entferung bevorzugt. Ein Ganglion kann normalerweise ambulant und relativ unkompliziert unter Regionalanästhesie entfernt werden.

Erfolg durch die richtige Nachbehandlung
Die richtige Nachbehanldung ist für den Erfolg ausschlaggebend. Besonders bewährt hat sich die konsequente Ruhigstellung des betroffenen Gelenks in den ersten beiden Wochen nach der Operation. Treten noch nach dieser Zeit Schmerzen im Gelenk auf, erweist eine zeitweise getragene Schiene gute Dienste. Kontrollierte Bewegung und auch Krankengymnastik helfen, die Beweglichkeit wieder herzustellen. Doch eine zu frühe volle Belastung führt zu erneuten Schmerzen und Schwellungen und erhöht das Risiko der erneuten Zystenbildung.

Tipps für den Patienten
Ausschlaggebend für den nachhaltigen Behandlungserfolg nach einem Ganglion: Nach der Ruhigstellung in den ersten Wochen sollte der Patient beharrlich, aber nur sehr vorsichtig die Belastung des betroffenen Gelenks steigern und sich bis zum vollen Einsatz, etwa beim Sport, sehr viel Zeit lassen. Sechs bis neun Monate sollte er für eine vollständige Heilung einkalkulieren.

Wer bezahlt die Kosten einer Augen-OP?

Laserbehandlungen am Auge, wie zum Beispiel die Korrektur einer Fehlsichtigkeit, zählen zu den individuell zu finanzierenden Gesundheitsleistungen. Das heißt, der Patient muss die Kosten in den meisten Fällen selbst tragen. Augenlasern gilt als komfortmedizinische Leistung für die kein Anspruch auf Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen besteht.
Trotzdem gibt es Ausnahmen. Die Kosten einer Augenoperation werden unter Umständen von der Krankenkasse übernommen. Dann nämlich, wenn die Operation medizinisch notwendig ist. Diese medizinische Indikation ist jedoch Auslegungssache, die von Krankenkasse zu Krankenkasse variieren kann. Im Falle einer Fehlsichtigkeit könnte eine medizinische Notwendigkeit für eine Operation zum Beispiel dann vorliegen, wenn die Sehstärke auf beiden Augen sehr unterschiedlich ist oder wenn die Sehleistung sehr stark eingeschränkt ist. Das Gleiche gilt, wenn das Ausüben des Berufs aufgrund der Fehlsichtigkeit nicht möglich ist. Auch bei Menschen, die ihre Sehschwäche weder mit einer Brille noch mit Kontaktlinsen ausgleichen können, liegt eine medizinische Indikation vor. In jedem Fall sollte man, bevor man sich für eine Operation entscheidet, mit der Krankenkasse die Frage der Kostenübernahme klären. Bei Privatversicherten übernehmen die Krankenkassen oft zumindest einen Teil der Kosten.
Eine der häufigsten Augenerkrankungen in höherem Alter ist der Graue Star. Die auch unter dem Namen Katarakt bekannte Erkrankung geht einher mit einer sich trübenden Linse und einer stetig nachlassenden Sehleistung. Unbehandelter Grauer Star führt zur Erblindung. Wenn die Erkrankung jedoch rechtzeitig diagnostiziert wird, kann mit modernen Lasermethoden geholfen werden. Ist die Krankheit bereits fortgeschritten, muss die Linse operativ entfernt und durch eine künstliche ersetzt werden. Für den Linsenaustausch beim Grauen Star besteht die medizinische Indikation. Das heißt hier übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Digitales Röntgen

Röntgen ist ein gängiges Verfahren, das Mediziner anwenden, um Problemen in der Knochenstruktur nachzugehen, lufthaltige Organe zu zeigen oder, nach Verabreichung eines Kontrastmittels, z.B. Blutgefäße sichtbar zu machen, die man sonst nicht so einfach verbildlichen könnte. Dabei macht man sich die Dichteunterschiede der verschiedenen Gewebe im Körper zunutze. Je nach Dichte werden auch die einzelnen Dimensionen sichtbar. So sind Verfahren wie Mammografien oder Computertomografien möglich. Der klassische Weg des Röntgens resultiert in einem Röntgenfilm, der einen sogenannten Schattenriss nach einer Röntgenbestrahlung zeigt. Der Film befindet sich in einer Röntgenkassette.

Digitales Röntgen – die Vorteile sprechen für sich

Befindet sich in der Röntgenkassette eine Speicherfolie, so hat der Arzt die Möglichkeit der digitalen Darstellung der Röntgenaufnahme. Digitales Röntgen nutzt nach Belichtung der Folie besondere Lesegeräte, die die Information auf der Folie in digitale Bildinformationen umsetzen können. Dies ermöglicht die Betrachtung des Patienten und der entsprechenden Aufnahme am Computer. Es geht sogar einfacher. Digitales Röntgen kann auch eine direkte Bilderzeugung nutzen. Dabei wird der Schritt des Einlesens und Digitalisierens der auf der Folie gespeicherten Daten erspart. Das Verfahren digitalen Röntgens hat sich insofern durchgesetzt, dass es erstens nicht nur bequemer in Darstellung und Speicherung der Röntgendaten ist, sondern sich des Weiteren durch einen reduzierten Röntgenaufwand und Materialien auszeichnet. Auch die Qualität konnte durch diese Innovation gesteigert werden. Digitale Nachbearbeitungen der Aufnahmen ermöglichen eine genauere Betrachtung, Diagnose und Hervorhebung der Informationen. Da es sich um digitale Informationen handelt, sind ein problemloses Kopieren auf entsprechende Datenträger, Ausdruck und digitaler Versand weitere Vorteile dieses Bildgebungsverfahrens.

Weniger Aufwand, mehr Effizienz

Digitales Röntgen ist eine nützliche Erweiterung des herkömmlichen, fotografischen Röntgens. Qualitätsverlust über die Zeit und mögliches Abhandenkommen der Röntgenfolien sind nur noch bedingt möglich. Diese Vorteile helfen nicht nur Ärzten bessere Diagnosen stellen zu können, kommt somit den Patienten zugute, sondern vereinfachen eine Archivierung der Patientendaten in einer Weise, die mit dem klassischen Prozedere niemals umzusetzen wäre. Abgesehen von letzterer Simplifizierung ist jedoch besonders die Qualitätssteigerung zu betonen. Durch die Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung in Bildbetrachtung und Bearbeitung der Röntgenaufnahmen erschließen, profitieren Ärzte und Patienten erheblich.

Wie kann man dauerhaft abnehmen ohne Diät?

Möchte man dauerhaft abnehmen und auf eine Diät verzichten, dann ist das durchaus möglich.

Eine gesunde Ernährung, Bewegung und Sport sind ebenso von großer Bedeutung, wie auch genügend Zeit, Disziplin und Motivation. Diese Punkte sind die Säulen für eine schlanke Figur. So berechnen Sie Ihrem BMI: Die meisten Übergewichtigen, die abnehmen möchten, bedienen sich verschiedenster Diäten. Auf diese Weise können zwar kurzfristige Erfolge erzielt werden, leider hält der Verlust der Kilos aber nur für eine kurze Zeit an. Letztendlich gewinnt fast immer der gefürchtete JoJo-Effekt. Eine über viele Jahre durchgeführte ungesunde und falsche Ernährung und zu wenig Sport und Bewegung können nicht in ein paar Wochen behoben werden.

Wer dauerhaft Abnehmen möchte, muss seine Gewohnheiten verändern. Das ist allerdings leichter gesagt, als getan. Menschen sind Gewohnheitstiere und weichen nur sehr schwer von ihrem Verhalten ab. Die Eckpfeiler – viel Bewegung, Sport und eine gesunde Ernährung – sorgen für einen langfristigen Erfolg. Die Umstellung des Lebens muss allerdings erst gelernt und dann verinnerlicht werden.

Wie findet man den richtigen Sport?

Jeder weiß, wie wichtig Sport für ein erfolgreiches Abnehmen ist. Auf die richtige Mischung kommt es an. Neben Krafttraining muss auch Ausdauersport trainiert werden. Auch wenn es schwer fällt: es gibt die unterschiedlichsten Sportarten und jeder findet bestimmt eine Möglichkeit, sodass Sport auch Spaß macht. Radfahren, Schwimmen, Jogging, Nordic Walking sind Ausdauersportarten, die sich hervorragend eignen, um dauerhaft abzunehmen. Wichtig ist, dass die Gelenke nicht zu sehr beansprucht werden. Hat man sehr viel Gewicht, dann ist das Radfahren eine sehr gute Alternative zum Laufen. Eine weitere Säule ist das Krafttraining. Beim Abnehmen sind Muskeln äußerst hilfreich. Sie kurbeln den Kalorienverbrauch mächtig an.

Sind erst mal ein paar Kilos gepurzelt, muss das Wunschgewicht langfristig gehalten werden. Motivation und Disziplin sind auf jeden Fall wichtig. Damit der gefürchtete JoJo-Effekt nicht eintritt, sollten Abnehm-Willige einen moderaten Weg einschlagen, um Gewicht zu reduzieren. Die Maxime lautet: langsam abnehmen, anstatt schnell viele Kilos zu verlieren.

Reisen mit einem Arzt – Veranstalter bieten ärztlich begleitete Rundreisen an

Immer mehr Reiseveranstalter bieten neuerdings Reisen mit ärztlicher Begleitung an. Einige davon haben das Konzept schon längst für sich entdeckt, andere sind neu in diesem Marktsegment.

Wie läuft so etwas ab und was bringt es den Teilnehmern?
Zielgruppe sind natürlich vor allem ältere Menschen. Dazu kommen Patienten, die an Herzkrankheiten oder Bluthochdruck leiden. Auch andere chronisch Kranke werden angesprochen. Denn aus Angst, im Ausland unter ungewohnten Bedingungen auf sich selbst gestellt zu sein, genau dann, wenn die Krankheit sich bemerkbar macht, bleiben solche Menschen oft lieber zu Hause. Hier bietet die organisierte Reise mit Arzt eine Alternative, dem Alltag zu entrinnen, Schönes und Neues zu sehen und angstfrei zu erleben. Die etwas höheren Kosten für diese Art des Reisens machen sich letztendlich bezahlt: Die Patienten gewinnen ein Stück Freiheit zurück und können sich optimal erholen.

Die Reiseveranstalter, die auf diese Art der Reisen für Risikogruppen spezialisiert sind, schnüren meist ein Rundumpaket: Bereits ab dem Abflughafen und von da ab 24 Stunden lang ist ein deutschsprachiger Arzt für alle Gäste verfügbar. Auch auf die Situation im Reiseland selbst ist er gut vorbereitet und weiß, wohin er sich wenden kann, wenn seine eigenen Möglichkeiten situationsbedingt erschöpft sind.

In seiner Ausrüstung sind unter anderem stets ein Defibrillator und ein EKG-Gerät.
Die Reise ist so konzipiert, dass die Teilnehmer kräftemäßig nicht überfordert werden:

  • bei Flügen wird auf Nonstop-Routen Wert gelegt, so dass umständliches Umsteigen, Wartezeiten auf Flughäfen und insgesamt lange Reisezeiten entfallen oder sich in Grenzen halten.
  • Ein Kofferservice ist selbstverständlich: Kein Schleppen von Koffern und Taschen belastet die Reisenden.
  • Die Teilnehmerzahlen in der Gruppe werden meist auf etwa 35 Personen beschränkt: In den Bussen wird drangvolle Enge vermieden, der Arzt und Betreuer kann sich für jeden Reisenden Zeit nehmen.
  • Rundreisen bieten sich für diese Art des Urlaubs vorzüglich an.

Einige Veranstalter gesellen der Reisegruppe nicht nur einen Mediziner, sondern auch einen Sporttherapeuten hinzu. Auch ist es möglich, sich während der Reise mit dem Arzt und mit anderen Betroffenen ganz gezielt auszutauschen.

Das Angebot an Arzt Reisen wächst, denn viele Veranstalter entdecken die betreffenden Zielgruppen für sich:

Rumänien, Marokko, Vietnam, Indien, Namibia, Thailand, Kambodscha, Ecuador, Kuba und Costa Rica, sowie natürlich die Mittelmeerländer stehen ab jetzt auch schwer und chronisch kranken Menschen für eine Reise offen. Das Motto lautet: Sorglos Reisen. Um nur einige Veranstalter zu nennen, Thomas Cook ist mit dem Veranstalter Tour Vital dabei, TUI organisiert seit 2010 ärztlich begleitete Urlaube, und es kommen immer neue Anbieter hinzu. Die Deutsche Herzstiftung beispielsweise arbeitet mit Kalina Reisen zusammen, einem Veranstalter, der auf 25 Jahre Erfahrung zurückblickt und eine ganze Reihe von Urlaubsmöglichkeiten im Programm hat, wie Aufenthalte im Mehrsternehotel, Rundreisen, Kreuzfahrten und Fernreisen zu erstaunlich vernünftigen Preisen. Auch eine interessante Idee, ist eine China Rundreise zu buchen.

Es gibt also keinen Grund mehr, auf eine Traumreise zu verzichten, nur weil die Gesundheit nicht immer perfekt mitspielt.

3 interessanteste Gesundheitsapps fürs IPhone

Das IPhone wird heute von vielen, vor allem Jugendlichen, sehr geschätzt. Es ist inzwischen viel mehr als ein mobiles Telefon. Es gibt aktuell mehr als 100.000 Apps für diesen kleinen Computer, und einige davon beschäftigen sich auch mit der Gesundheit.

Ein sehr nützliches Exemplar dieser Apps ist der zur Ersten Hilfe. Hier findet man Anleitungen, wie man jemanden behandelt, der auf die Erste Hilfe angewiesen ist. Das kann die Herzdruckmassage sein oder auch die stabile Seitenlage. Der Benutzer wird Schritt für Schritt durch die Maßnahmen geleitet und alle Handgriffe werden erklärt. Dazu gibt es Bilder. So gibt der App die notwendige Sicherheit, um wirklich effektiv zu helfen.

Zudem gibt es ein App mit Hausmitteln. Hier kann man schnell mal nachsehen, wenn man ohne Chemie ein Problem los werden möchte. Ob Zahnschmerzen oder Fieber, man kann mit Hausmitteln allerhand erreichen – wenn man die richtigen kennt. Im Hausmittelbuch, das man auf diese elektronische Art und Weise immer bei sich hat, kann man immer und überall nachschlagen. Zudem kann man über „Das Hausmittel Buch“-App auch mit anderen Nutzern kommunizieren.

Für alle die, die mit ihrem Gewicht hadern, gibt es den Kalorien Kalkulator. Dieser enthält eine Auswertung des Kalorienumsatzes. Man wählt aus einer Liste die Nahrungsmittel aus, die Menge, die man zu sich genommen hat, und kann sich dann eine Auswertung anzeigen lassen. Es gibt sogar eine Aufschlüsselung in Kohlenhydrate und andere Bestandteile. Auch die Cholesterinwerte sind bei vielen Lebensmitteln angegeben. Es gib eine umfangreiche Liste mit Nahrungsmitteln. Im Vergleich zu anderen Apps ist es mit rund 6 Euro allerdings recht teuer. Aber das sollten Sie sich wert sein.

Zahlreiche andere Apps befassen sich mit der Gesundheit, der Ernährung und Sport sowie angrenzenden Themen. Damit ist man immer und überall in der Lage, nachzusehen, was man wissen möchte. Es ist also nur zu empfehlen.

Behandlungsmöglichkeiten von Akne

Pickel, Mitesser und unreine Haut gehören zu den unangenehmsten Begleitern der Pubertät. Wer unter Akne leidet, würde oft alles tun, um dieses Problem loszuwerden. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen und Empfehlungen gegen Akne – die Frage ist nur, wie wirksam sie wirklich sind. Pflanzenheilkunde, Homöopathie, Schulmedizin, Ernährungswissenschaften – sie alle beschäftigen sich mit der Krankheit, die so manche Pubertät zur Hölle werden lässt.

Medizinische Behandlungsmöglichkeiten
Eigenbehandlung ist oft sinnlos oder verschlimmert das Problem nur noch. Bei Akne können leicht Narben entstehen, mit der Krankheit ist also nicht zu spaßen. Über die wirkungsvollsten Behandlungsmöglichkeiten verfügt der Arzt. Wer unter Akne leidet, sollte daher schleunigst einen Hautarzt aufsuchen. Je nach Schweregrad setzt eine Therapie für ein Leben ohne Akne meist an mehreren Punkten gleichzeitig an. Hormonstörungen können durch die Gabe von Hormonen ausgeglichen werden, Entzündungen werden durch Antibiotika gemildert. Das Hautbild kann auch durch das Abtragen von Verhornungen verbessert werden. Die kontinuierliche tägliche Reinigung der Haut sollte bei Akne selbstverständlich sein. Der Hautarzt kann allerdings über speziell passende Produkte informieren, denn nicht alles, was in Drogerie und Supermarkt als Mittel gegen Akne angeboten wird, ist wirklich zielführend. Die Reinigungsmittel müssen zum Hauttyp passen und sollen auch nicht allzu austrocknend wirken. Nach Absprache mit Arzt oder Ärztin können auch Peeling-Substanzen, wie beispielsweise Benzoylperoxid oder Vitamin-A-Säure eingesetzt werden.

Zusätzliche, vorbeugende und lindernde Maßnahmen
Der größte Beitrag, den man selbst zu einer gesunden Haut leisten kann, ist einerseits auf die Sauberkeit zu achten – das heißt niemals mit ungereinigter Haut ins Bett zu gehen und andererseits einen gesunden Lebensstil zu führen. Alkohol und Nikotin schaden, viel Wasser ist gut für die Haut. Auch die Vitamine A, C, und H sowie Eisen, Zink, Folsäure und Biotin sind für eine gesunde Haut wichtig. Sie finden sich in Obst und Gemüse reichlich. Dampfbäder und Sauna öffnen die Poren und sind ebenso empfehlenswert. Auch eine homöopathische Behandlung kann sinnvoll sein. Und schließlich kann die Anwendung weiterer Naturheilmethoden von Schüssler Salzen über Heilkräuter bis zur Heilerde, die Heilung beschleunigen. Grundsätzlich sollten alle Behandlungsmethoden mit einem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker abgesprochen und aufeinander abgestimmt werden, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Hier bekommen Sie noch fünf Pflegetipps für eine gesunde Haut.

3 gute Vorsätze für ein gesundes Jahr 2012

Alljährlich wird der Silvestertag dafür genutzt, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen. Meist fallen diese noch dem Januar zu Opfer, aber dennoch tun wir es immer wieder.

Und fast immer haben diese Vorsätze etwas mit der Gesundheit oder unserem Körper zu tun. Ganz oben auf der Liste: Rauchen aufgeben, abnehmen, gesünder essen, mehr Sport machen.

Kaum jemand, bei dem nicht einer dieser guten Vorsätze auch am Silvestertag 2011 mit im Rennen war. Aber wieso fallen solche Dinge offenbar so schwer? Ist es wirklich eine Art Sucht, die uns rauchen und essen lässt, oder schmeckt es besonders gut, oder ist es einfach die Gewohnheit?

Das Jahresende versetzt viele von uns in eine Art „Abrechnungsstimmung“, da ein neues Jahr als ein großer Abschnitt verstanden wird. Daher kommt die Tradition, ab hier mit etwas neuem zu beginnen.

Inzwischen gibt es sogenannte Motivationspsychologen, die Ratschläge erteilen, wie Fallstricke auf dem Weg zu den gesetzten Zielen umgangen werden können. Punkt eins auf deren Liste ist es, Ziele so konkret wie möglich zu formulieren. Mentales Training hilft dabei, sich vorzustellen, wie es ohne Rauchen oder mit Sport sein wird, und ob man so leben möchte. Dabei sollte immer grundsätzlich die Frage geklärt werden, warum nimmt man sich dieses Ziel vor? Möchte man es wirklich selbst, oder ist es Druck von außen? Im letzteren Fall ist meistens vorprogrammiert, dass es schief geht. Denn nur, was man selbst wirklich will, kann man auch durchhalten.

Genauso kann es aber auch helfen sich vorzustellen, was passiert, wenn man das Verhalten nicht ändert, das man an den Tag legt. Beispielsweise die Krankheiten, die bevorstehen. Schreiben Sie auf, was Sie sich vorgenommen haben. Der berühmte Zettel am Kühlschrank ermahnt Naschkatzen und die neuen Turnschuhe fordern dazu auf, getragen zu werden. Aber bei allem sollte man realistisch bleiben. Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, kann kaum damit rechnen, sein Ziel zu erreichen.

Auch hilft es, Misserfolge einzuplanen. Man sollte sich Regelverstöße erlauben, und zum Geburtstag ruhig so essen wie zuvor. Das hilft dann wieder beim Durchhalten.

Zahnersatz im Ausland – lohnt sich das?

Wer Zahnersatz braucht, der sieht sich schnell mit hohen Ausgaben konfrontiert. Da die Krankenkassen nur einen Festzuschuss übernehmen, der die Kosten längst nicht deckt, kann die Höhe der Eigenbeteiligung schnell im vierstelligen Bereich liegen.

Im europäischen Ausland ist Zahnersatz in der Regel wesentlich preiswerter. In Polen, Ungarn, Tschechien, Rumänien und vielen anderen – vor allem osteuropäischen – Ländern kann man bei Zahnbehandlungen fünfzig Prozent und mehr sparen. Doch lohnt sich die Reise wirklich? Und was sollte man beachten?

Zahntourismus ist in den letzten Jahren ein blühendes Geschäft geworden. Dass Zahnersatz und Zahnbehandlung im Ausland so viel preiswerter angeboten werden können, liegt in erster Linie an den dort niedrigeren Raummieten, Laborkosten, Löhnen und Sozialabgaben. An der modernen Technik hingegen wird nicht gespart. Man kann in der Regel davon ausgehen, dass die Praxen auf dem neuesten technischen Stand sind. Auch die Verständigung auf Deutsch ist kein Problem.

Wenn Zahnersatz notwendig wird, erstellt der Zahnarzt zunächst einen Heil- und Kostenplan. Dieser schlüsselt detailliert auf, mit welchen Kosten man rechnen muss.

Wer sich zu einer Behandlung im Ausland entschließt, der wird im Internet schnell fündig. Die Begriffe „Zahnersatz“ und „Ausland“ verweisen auf Datenbanken mit Adressen ausländischer Ärzte. Beachten sollte man, dass Krankenkassen die Zuschüsse nur bei Behandlungen innerhalb der EU bezahlen.

Hat man sich einen oder mehrere Ärzte herausgesucht, dann schickt man seinen Heil- und Kostenplan dorthin, mit der Bitte, auf dieser Basis ein Angebot zu kalkulieren. So erfährt man schnell, wie viel man sparen kann. Man sollte das Angebot aus dem Ausland genau studieren und darauf achten, dass Behandlungsleistungen und Materialen mit dem deutschen Plan übereinstimmen. Auch sollte geklärt werden, ob Extrakosten anfallen oder eventuell Vor- oder Nachbehandlungen notwendig sind, die im Kostenplan nicht aufgeführt sind. Erforderlich ist auch ein Zeitplan, um zu beurteilen, wie viel Urlaubstage man nehmen muss. Damit die Krankenkasse die Kosten auch wirklich übernimmt, muss der Plan den deutschen Bestimmungen entsprechen. Ob dies der Fall ist, sollte vorab mit der Krankenkasse geklärt werden. Die Garantie auf Zahnersatz in Deutschland beträgt zwei Jahre. Diese Garantie sollte auch von ausländischen Zahnärzten gewährleistet werden.

Wer sich nicht im Ausland behandeln lassen möchte, kann auch in Deutschland Kosten sparen. Eine Reihe von Zahnlabors lassen im Ausland fertigen und können daher Implantate, Brücken und Kronen um einiges preiswerter anbieten. Die Labors vermitteln auch bundesweit Partnerzahnärzte, falls der eigene Zahnarzt nicht bereit ist, mit einem günstigeren Labor zusammenzuarbeiten.

Macht Nasenspray süchtig?

Wenn bei einer Erkältung die Nase verstopft ist, kommen gerne Nasensprays zum Einsatz. Sie verschaffen schnell Linderung und man kann wieder frei durchatmen. Es spricht nichts dagegen, bei einem akuten Schnupfen für vier oder fünf Tage ein Nasenspray anzuwenden. Danach allerdings gehört das Spray sofort zurück in die Hausapotheke. Denn der längere Gebrauch führt zu einer Gewöhnung, die genau das Gegenteil dessen bewirkt, was man erreichen will: Die Nase ist dauerhaft verstopft.

Die gefäßverengenden Wirkstoffe im Nasenspray sorgen dafür, dass die Nasenschleimhaut abschwillt. Doch kaum lässt die Wirkung des Sprays nach, wird die Schleimhaut umso besser durchblutet, schwillt an und ruft nach einer neuen Zufuhr des lindernden Wirkstoffs. Schnell – das heißt bereits nach einer Woche! – gerät man damit in einen Kreislauf der Abhängigkeit, der schwierig wieder zu durchbrechen ist. Die durch den Missbrauch von Medikamenten auftretenden schnupfenähnlichen Symptome sind so verbreitet, dass sie Eingang in die medizinische Fachsprache gefunden haben. „Privinismus“ oder „Arzneimittel-Rhinitis“ nennen das die Ärzte. Die Gefahr von Nasensprays ist nicht zu unterschätzen, denn die Schleimhaut in der Nase kann unter Umständen für immer geschädigt werden. Fazit: Am besten ganz auf Nasensprays verzichten!

Was aber kann man tun, wenn es bereits ohne Nasenspray nicht mehr geht? Die einzige Möglichkeit sich vom Zwang ständig nachzusprühen zu befreien, ist, es komplett aufzugeben. Einige Betroffene berichten, dass es einfacher war, erst ein Nasenloch von dem Wirkstoff zu entwöhnen und dann das andere. Sanfter funktioniert der Entzug auch, indem man das Nasenspray nach und nach mit immer mehr Wasser verdünnt. Auch Meerwassersprays verschaffen Linderung. Sie halten die Nasenschleimhaut feucht, machen aber nicht abhängig. Ebenso kann man auf ein Nasenspray für Säuglinge oder Kleinkinder zurückgreifen.

Meersalz mit Wasser kann man auch als Hausmittel nutzen, um eine Linderung bei Erkältung und allergischem Schnupfen zu erzielen.

Jeder weiß, wie unangenehm eine verstopfte Nase ist, das Gefühl, nur noch durch den Mund atmen zu können und nicht ausreichend Luft zu bekommen. Leider sind genau dies die typischen Entwöhnungserscheinungen, mit denen beim Absetzen des Nasensprays zu rechnen ist. Die gute Nachricht ist, dass die Entwöhnung, wenn man komplett auf das Spray verzichtet, nach etwa drei Wochen überstanden ist. Diese unangenehme Zeit allerdings sollte man ohne Rückfall in die alten Gewohnheiten eisern durchhalten.